BIOGRAPHIE

Erwin Schrott – Bassbariton

Erwin Schrott gehört zu den faszinierendsten Sängern unserer Zeit und gilt allgemein als der gegenwärtig beste Interpret der großen Mozart-Partien Don Giovanni, Leporello und Figaro.

Der Bassbariton Erwin Schrott wird längst an den international renommiertesten Opernhäusern der Welt gefeiert,  wie unter anderem der Mailänder Scala, der Metropolitan Opera, der Opéra National de Paris, der Washington National Opera, der Wiener Staatsoper, dem Teatro Colón in Buenos Aires, dem Royal Opera House Covent Garden, Maggio Musicale Fiorentino, Staatsoper Hamburg, Théâtre Royal de La Monnaie in Brüssel, Teatro Comunale di Firenze, Teatro Carlo Felice in Genua und vielen anderen.

1998 gewann er den Ersten Preis und den Preis des Publikums beim Operalia Wettbewerb. 

Besondere Anerkennung erhielt er sowohl als Don Giovanni als auch als Leporello in Mozarts Don Giovanni und in der Titelrolle von Die Hochzeit des Figaro. Im Sommer 2008 debütierte er als Leporello bei den Salzburger Festspielen. In den letzten Spielzeiten sang er die Titelrolle in Don Giovanni in London, Mailand, Florenz, Washington DC, Los Angeles, Sevilla, Turin und mit der Metropolitan Opera auf Japan-Tournee; sowie Figaro an der Metropolitan Opera, Covent Garden, Wiener Staatsoper, Oper Zürich und in Valencia. 

Zu den weiteren Rollen in seinem Repertoire zählen Pagano in Verdis I Lombardi, die Titelrolle in Attila, Banquo in Macbeth und Escamillo in Carmen. 2012 debütierte er in der Rolle von Procida in Verdi´s Les Vêpres Siciliennes in Covent Garden und nahm diese Rolle im Jahr 2015 in Kopenhagen sowie 2018 an der Bayerischen Staatsoper in München wieder auf. Als exklusiver Künstler von Sony Classical veröffentlichte er das mit dem ECHO ausgezeichnete Tango-Album Rojotango im Jahr 2011.

In der Saison 2015/16 war er unter anderem als Figaro in Covent Garden und als Leporello in Wien zu sehen, gefolgt von Auftritten als Don Giovanni in München und Buenos Aires sowie einem Debüt in Verdis Attila in Palermo. In Baden-Baden übernahm er die Titelpartie des Mefistofele, die er später auch in München an der Bayerischen Staatsoper verkörperte. Es folgten Gastspiele als Don Giovanni am Theater an der Wien und in Budapest sowie als Leporello an der Wiener Staatsoper. Sein Debüt als Scarpia in Tosca an der Staatsoper unter den Linden im Februar 2017 markierte einen neuen Höhepunkt in seinem Repertoire, welches er 2019 auch in Barcelona darbot. Große Anerkennung erntete Schrott für die Rolle als Leporello an der Metropolitan Opera im April 2017.
Nach drei restlos ausverkauften Konzerten als Don Giovanni in Shanghai mit dem Shanghai Symphony Orchestra, umfasste das Jahr 2017 Auftritte unter anderem an der Opera in San Francisco, beim Rossini Festival in Pesaro. Höhepunkte der Saison 2017/18 waren Bellinis I Puritani am Opernhaus Monte-Carlo, sein Debüt in Offenbachs Hoffmanns Erzählungen an der Niederländischen Nationaloper Amsterdam und Mefistofele beim Opernfestival Chorégies d´Orange in Frankreich.

In der Saison 19/20 debütierte Erwin Schrott mit Rossinis Cenerentola an der Mailänder Scala und mit Donizettis Anna Bolena am Royal Opera House Muscat. In Wien sang er die Partie des Grafen Almaviva in Le Nozze di Figaro.
In einer außergewöhnlichen Konzerttournee mit Don Giovanni führte Erwin Schrott erstmals Regie und glänzte in der Titelpartie unter anderem in der Elbphilharmonie in Hamburg und dem Théâtre des Champs-Elysées in Paris.

Diesen Sommer übernahm er die Rolle des Pharaon in Moïse et Pharaon beim Rossini-Festival. Seine bevorstehenden Engagements sind unter anderem an der Wiener Staatsoper in Carmen und L´Elisir d’ Amore, sowie in Il Turco in Italia am Teatro alla Scala in Mailand.

Neben seiner Arbeit als Opernsänger widmet Erwin Schrott seine Zeit und Arbeit jährlich verschiedenen Wohltätigkeits-organisationen, die Kindern in Not helfen und sie unterstützen.